Backup von SaaS-Daten: Die feinen Unterschiede im Hosting

20.09.2018 02:43

Backup: wessen Aufgabe?

Im Focus Beitrag der Netzwoche über Managed Service (den Abonnenten vorbehalten) las man: "Schweizer Firmen sollten ihre Software-as-a-Service Daten per Back-up sichern, denn nahezu jeder Provider betont in seinen Verträgen, dass dies Aufgabe des Kunden sei."

Netzwoche 14-2018

Eine Untersuchung der Serviceverträge und /oder AGB bestätigt diese Aussage. Obwohl dies eine erstaunliche Klausel ist wenn personenbezogene Daten im Spiel sind. Denn nach DSG Art. 7 sind adäquate technische und organisatorische Massnahmen zu treffen, wozu ein Backup auf jeden Fall zählt.

Wir gehören seit je her zu den Ausnahmen. In unseren Serviceverträgen sichern wir den Kunden zu, dass wir die Backups erstellen. Und dies sowohl lokal als auch örtlich getrennt. Der Intervall variiert je nach Anforderung und Servicevertrag und ist dem Kunden bekannt. Die Wiederherstellungskosten werden situativ und nach Aufwand offeriert und sind aller Regel im unteren dreistelligen Bereich.

Die Grafik im Beitrag der Netzwoche zeigt, dass die Daten im Verantwortungsbereich des Kunden sind. Das ist korrekt. Unsere Kunden delegieren die Umsetzung dieser Verantwortung an uns.

Das E-Mail Hosting gehört seit jeher zu einem SaaS-Angebot (auch wenn es in seinen Anfangszeiten nicht so benannt wurde). Und seit 10 Jahren bieten wir eine Newsletter Marketing Plattform zum Versand von Mailings als SaaS-Lösung an.

Gesamtkostenbetrachtung

Der Beitrag der Netzwoche führt zu einem wichtigen Fazit: Wenn der SaaS-Provider die Backups nicht macht, muss man sie selber machen. Ein günstiger Provider mag auf Anhieb ein verlockender Entscheid sein. Doch wie sieht es in der Gesamtkostenrechnung - also inklusive Backup-Massnahmen - aus?

0 Kommentare

Schreiben Sie einen Kommentar zu dieser Seite

Antwort auf: Direkt auf das Thema antworten

4515 - 9
Google+ aktivieren